Bundesrat wählt Gian-Luca Bona in den ETH-Rat

Rochade im ETH-Rat

18.12.2018 | CORNELIA ZOGG
Am 14. Dezember 2018 hat der Bundesrat Gian-Luca Bona in den ETH-Rat gewählt. Der Empa-Direktor wird neu die vier Forschungsinstitutionen PSI, WSL, Eawag und Empa im ETH-Rat vertreten.
/documents/56164/6039410/Stopperbild+Bona.jpg/bf1c67ae-8201-47ce-9861-0b4886c23b20?t=1545138241397

Der ehemalige Direktor des Paul Scherrer Instituts PSI, Joël Mesot, ist im Oktober zum neuen Präsidenten der ETH Zürich gewählt worden und tritt die Nachfolge von Lino Guzella auf Anfang 2019 an. Entsprechend galt es, den dadurch vakanten Platz als Vertreter der vier Forschungsinstitutionen des ETH-Bereichs – das PSI, die WSL, die Eawag und die Empa – im ETH-Rat neu zu besetzen. Diesen Platz hat der Bundesrat kürzlich an Empa-Direktor Gian-Luca Bona übergeben und ihn zum Mitglied des ETH-Rates gewählt.

Gian-Luca Bona studierte Physik an der ETH Zürich und ist seit 2009 Direktor der Empa. Unter seiner Leitung habe sich die Empa zu einem international führenden Forschungsinstitut für Materialforschung und innovative Technologien entwickelt, wie der Bundesrat in seiner Mitteilung schreibt. Der ETH-Rat setzt sich aus einem Präsidenten sowie zehn weiteren Mitgliedern zusammen, die den ETH-Bereich gegenüber den Behörden des Bundes vertreten. Er trägt die Verantwortung für die Umsetzung der strategischen Ziele des Bundesrats sowie für die Zuteilung der Bundesmittel an die Institutionen.

Redaktion / Medienkontakt